Debrecen Eröffnungsfeier

Nach einer glücklicherweise nur einstündigen Zeremonie stellen wir uns für ein Gruppenfoto auf bei welchem wir alle noch ganz gelöst sind. Danach können wir uns in der Kantine des Campus Hotel verpflegen um anschliessend gestärkt um 15:00 Uhr am General Briefing teilzunehmen.

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Debrecen Vorabend Beginn EM

Nach 4 Trainingsfahrten gönnt Roman uns noch eine Pause, bevor es morgen ernst wird. Die Konkurrenz ist gross und wir müssen alle unser Bestes geben.

Zuerst schlagen wir uns aber noch einmal die Mägen voll, sitzen gemütlich mit dem Team Zeberli zusammen und geniessen die Entspannung.

Debrecen 36 Grad und es wird noch heisser…

Na ja, beim Briefing für die erste Trainingsfahrt waren noch neun Teams dabei, gestartet sind nur vier Ballone. Für uns hat sich die Fahrt trotzdem gelohnt, wir haben die schlimmen Strassen kennengelernt und können uns darauf einstellen. Für die Temperatursonde brauchen wir noch eine 9 V Batterie, welche Stefan uns besorgen wird, und wir haben feststellen müssen, dass das Antennenkabel einen Unterbruch hat, oh je, ganz schön viel zu beheben, aber wir haben ja noch zwei Tage Zeit bis es ernst wird. 

  

Debrecen Nach langem Warten können wir endlich einchecken

Nachdem wir um zehn Uhr angebrannt sind, kann Roman nun einchecken. Die Spannung wächst. Es wird sich zeigen, welche Daten auf der offiziellen Hompage stimmen und welche nun revidiert sind.

Die Fragen für uns sind manigfaltig. Für mich am Boden vor allem auch, müssen wir Essen selber organisieren oder ist dafür vorgesorgt? Wo können wir unsere Gasflaschen auffüllen? Findet heute wirklich eine Trainingsfahrt statt? Muss noch mehr Wasser besorgt werden?

Noch etwas Geduld und wir werden von Roman informiert.

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Horb am Neckar aus Sicht der Boden-Crew

Es war wie immer streng, die Arbeit am Boden. Um vier Uhr in der Früh standen wir am Donnerstag und am Freitag auf, erhielten vom noch früher aufgestandenen Essteam ein kleines Frühstück worauf Helen mit Roman am Morgenbreafing teilnahm, während Christian und ich draussen die Heliumballone für die Windmessungen vorbereiteten und auf das Tasksheet von Helen im WhatsApp Chat warteten. Immer bereit, sofort ins Auto zu springen und zum Startplatz zu fahren sobald die Beiden auftauchten. 

Auf dem Startplatz mussten alle ihr Bestes geben, waren wir doch diesmal ohne Boris unterwegs, so dass niemand die Hände in den Hosentaschen lassen konnte. Nach dem Start der Ballone erkundeten wir die wunderschöne Schwarzwaldgegend mit dem Auto während Helen navigierte und ich fuhr. Wir trafen sehr nette und hilfsbereite Menschen und fanden immer ohne Probleme unseren Ballon. Nach der Landung verpackten wir alle miteinander den Ballon und fuhren zurück ins Schulzentrum wo wir Roman ausluden. Darauf gingen wir drei die Gasflaschen füllen und anschliessend gab es im Hotel ein verspätetes Frühstück. Um etwa elf Uhr legten wir uns dann jeweils zum Schlafen und spätestens um vier Uhr Nachmittags standen wir wieder auf. Da ging es dann von vorne los. Nach einem frühen Abendessen zwischen fünf und sechs Uhr abends das Briefing………

Die zwei Tage haben uns ganz schön geschlaucht, deshalb machte es mir gar nicht so viel aus, als sich am dritten Morgen ein Gewitter über Horb breit machte. Auch die Abkühlung tat gut. Nach dem 5. Platz in Belgien und dem 1. Platz in der Ballonwertung in Riedenheim führten Roman (und wir) den Wettbewerb von Anfang an an der Spitze, was den Druck schon etwas erhöhte. Deshalb freuen wir uns nun ganz besonders über Romans und unseren Sieg in Horb am Neckar.