Letzte Fahrt und Siegerehrung

Aufgrund des Zeitplans und weil im Programm eine freie Fahrt vorgesehen war, entscheiden wir uns heute Morgen nicht am Briefing teilzunehmen. Wir starten westlich von Dürrenroth und fahren einmal mehr das Zielkreuz bei der Schaukäserei an.

Da diesmal die Winde etwas langsamer sind, schaffen es die Nachfahrer rechtzeitig zum Zielkreuz und können ausgiebig die Bodenwinde messen und durchgeben. Auf dem Weg zum Zielkreuz sind uns auch noch die Ballonpiloten begegnet, welche soeben das Briefing verlassen haben und sich nun auf Startplatzsuche machten.

Dank den variablen Winden war es möglich das Ziel immer wieder anzufahren und schön viele Marker zu werfen. Nach einigen Versuchen landen wir im gleichen Feld, wie das Zielkreuz liegt und können beim Zusammenpacken nun die restlichen Ballone bei der Zielanfahrt und den Markerabwürfen beobachten.

Nachdem wir genug gesehen haben, fahren wir zurück zum Hotel, packen unsere Sachen und machen uns zum letzten Mal auf den Weg nach Affoltern zum Brunch und der anschliessenden Siegerehrung.

Wir geniessen den leckeren Brunch und freuen uns sehr, dass wir mit dem 1. Platz im Gepäck nach Hause reisen dürfen.

Vielen Dank an unsere „Praktikanten“ Hanni und Edi, die einen super Job gemacht haben!

Nochmals ein FIN

Heute Abend galt es einmal mehr das Zielkreuz bei der Schaukäserei in Affoltern zu treffen. Da das Briefing relativ früh angesetzt war und die böigen Winde sowieso noch keinen Start zuliessen, gönnten wir uns noch ein Eis und genossen etwas die Sonne.

Die Startplatzsuche war anspruchsvoll, doch mit der Hilfe eines netten Bauern fanden wir eine geeignete Wiese. Beobachtet von zwei neugierigen Rindern stellten wir den Ballon auf und los gings.

Die Nachfahrer erreichten das Ziel gerade noch rechtzeitig um den Markerabwurf zu sehen. Dieser gelang mit einer Ablage von ca. 1m 50cm ziemlich gut.

Danach stieg unser Pilot hoch hinauf in eine Luftschicht, welche zurück in Richtung Startplatz führte und landete schliesslich direkt bei der Gastankstelle. Dort konnte er seine Gasflaschen zu Fuss zum tanken bringen.

Windlotterie und Fuchsjagd

Gestern Abend gab es ein Fly In bei etwas drehenden Winden. Kein Ballon konnte die MMA mit einem Radius von 100 Metern erreichen. Schön wars trotzdem.

Heute Morgen galt es dann denn Kambly-Ballon zu jagen. Mit eher langsamen und wechselnden Winden gestaltete sich das in der Schlussphase auch als schwieriger als gewünscht. Meine Ablage auf ca. 20 Meter wurde noch von vielen Piloten übertrumpft.

Emmentaler Ballontage 2019

Nach einer längeren Winterpause starten wir an den Emmentaler Ballontagen in die Wettkampfsaison 2019. Bei diesem Plauschtreffen gibt es bei jeder Fahrt ein vom Veranstalter gesetztes Ziel, was für den Start nach dem Winterschlaf genau richtig ist.
Mit dabei sind neben Helen und Roman auch Helens Eltern Hanni und Edi. Sie werden uns diese Saison an den wichtigsten Wettkämpfen unterstützen und sammeln jetzt erste Wettkampferfahrung.

Die Anreise am Donnerstagnachmittag krönen wir mit einem gemütlichen Abendessen im Bären in Dürrenroth mit den Teams von René Louis und Gian-Marco Nacht.
Am Freitagmorgen gilt es dann Ernst und wir starten mit der ersten Fahrt. Es findet heute noch kein Briefing statt, das einzige Ziel, ein Fly In bei der Schaukäserei in Affoltern, wurde über die Homepage des Veranstalters bekanntgegeben.
Wir suchen uns einen Startplatz in der Nähe von Rinderbach und beginnen mit den Aufbauarbeiten, als schon die ersten Ballone über uns hinweg fahren.
Roman steigt ebenfalls auf und beginnt die Zielanfahrt.
Hoch geht es Richtung Osten, in den unteren Luftschichten genau in die entgegengesetzte Richtung. Das macht die Zielanfahrt anspruchsvoll. Dennoch gelingt es nicht schlecht und Roman markert mit etwa 50 cm Ablage.
Anschliessend fährt er zum Training noch ein paar selber gewählte Ziele an und landet schliesslich bei Dürrenroth.
Nach dem Gastanken verzehren wir im Sonnenschein unseren Lunch und verabschieden uns dann in die kurze Mittagsruhe. (HeHu)

WM 2018 Siegerehrung

Trotz der etwas schwierigen Lichtbedingungen im staubigen Festzelt hier noch Fotos der Siegerehrung (danke für das Foto der Schweizer Delegation – leider ohne das Team rund um Marc Blaser – an Walter Vogel). Wir hätten uns von dieser Ehrung etwas mehr erhofft, sind aber eventuell etwas verwöhnt von der WM in Japan. Bereits die Siegerehrung in Brissac hatte etwas von dieser Turnfest-Atmosphäre, die auch in Gross-Siegharts wieder deutlich spürbar war.

Nochmals vielen Dank an mein Team, Christian, Fabian, Helen und an meine Eltern. Ebenfalls danke an die Firma FIBOX, ohne die ich nicht mit dem optimalen Material am Start gewesen wäre, sowie an den SBAV und den Aero-Club Ostschweiz für die Unterstützung!

Zuletzt noch ein herzliches Dankeschön an die Leser dieses Blogs! Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar und Klick auf meine Beiträge.

Jetzt gilt es die nötige Motivation zu tanken für das Gordon Bennett Rennen mit Start in Bern Ende September. Nach 2014 werde ich in diesem Jahr zum zweiten Mal als Co-Pilot mit dabei sein.