Gordon Bennett 2019

Heute Abend startet in Montbéliard (F) der 63. Coupe Aéronautique Gordon Bennett. Bei der Langdistanz-Weltmeisterschaft der Gasballone geht es darum, wer die grösste Distanz zwischen Start- und Landepunkt hinter sich bringt. Die Gasballone können dabei mehrere Tage in der Luft verbringen.

Im Headquarter von SUI-2 (Frieden/Witprächtiger) laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die taktischen Möglichkeiten sind auch in diesem Jahr vielfältig und versprechen ein spannendes Rennen.

Gebloggt wird unter https://gordonbennettrace.wordpress.com/

Weitere Infos und das Live-Tracking gibts unter https://www.gordonbennettmontbeliard2019.com/

4. Rang

Pascal Kreins gewinnt die offene Hessische Meisterschaft vor Stefan Zeberli und Bastian Schwarz. Wir belegen den 4. Rang, knapp vor Uwe Schneider, dem hessischen Meister 2019. Leider haben nur drei Piloten aus dem Bundesland teilgenommen.

Keine Fahrt

Auch die letzte Fahrt musste wegen zu viel Wind abgesagt werden. Stefan Zeberli und ich haben dann kurz vor Sonnenuntergang für die Zuschauer ein Fly In auf den Flugplatz gemacht, was uns beiden gut gelang.

Die Offiziellen machen sich einen Spass daraus, das Gesamtresultat noch nicht zu veröffentlichen. Das hilft der Attraktivität unseres Sports für die Zuschauer aus der Distanz leider nicht. Naja…

Ich gehe davon aus, dass wir die Hessische Meisterschaft auf dem vierten oder fünften Rang beenden. Wir erfahren das morgen an der Siegerehrung.

Hessische Meisterschaft 2. Fahrt

Und schon wieder fahren wir vom Kartenrand zurück. Über 50km Fahrt in 2h 20min. Das gibt es nicht gerade täglich. Falls wir hier nochmals fahren, könnte es aber noch schneller werden.

FIN, HWZ, 3DT in einem Zylinder, FON und XDI (Maximum Distance mit Wertungsgebiet) gab es heute Morgen zu absolvieren. Bei den ersten beiden Zielen musste ich kurz vorher nochmals hoch korrigieren. Beim FIN konnte ich danach wegen anderen Ballonen nicht wie gewünscht absinken. Die Ablage war nicht sehr gut. Beim HWZ war der Wurf frei. Ich blieb wieder etwas höher um den Ballonen aus dem Weg zu gehen und markerte dann ziemlich schlecht. Hier waren bestimmt viele besser.

Danach galt es eine möglichst grosse Strecke in einem Zylinder zurück zu legen. Das Resultat hier abzuschätzen ist schwierig. Der Marker beim anschliessenden Fly On – welches mir mit über 100m ebenfalls nicht gut gelang, war auch der Startschuss für die Maximum Distance. Es galt bis zum Ende der Wertungsperiode möglichst weit zu fahren. Einige Ballone konnten in der optimalen Ecke aus der Karte fahren. Das gelang mir leider aufgrund der fehlenden Zeit nicht ganz.

Alles in allem ein eher durchzogener Morgen mit unnötigen Fehlern. Es wird jetzt darauf ankommen, was die anderen Pilotinnen und Piloten abgeliefert haben. Nach gestern Abend lagen wir auf dem 2. Platz. Wäre natürlich schön, wenn wir uns in dieser Region halten könnten.